Landkreis Cuxhaven

Tieren tierisch geholfen

Viele fleißige Hände unterstützen die Nabu-Farm in Wulsbüttel

Wulsbüttel (ag). Wer in der Nacht zu heute einen dunklen Schatten am Himmel gesehen haben sollte, darf sich nicht wundern: Schließlich war „Batnight“ – die 14. Europäische Fledermausnacht. Auch im Nabu-Schullandheim Dreptefarm wurde ein Fledermaus-Erlebnis für die ganze Familie angeboten. Doch wie schafft die Einrichtung es, immer neue Angebote im Programm zu haben? Das Geheimnis sind die vielen ehrenamtliche Helfer, die manchmal auch aus Spanien oder Korea kommen.

International ging es nämlich kürzlich bei der Dreptefarm zu. 17 junge Leute aus aller Welt legten im Rahmen eines internationalen Jugendworkcamps in Zusammenarbeit mit dem „Service Civil“ Hand an.

Schwer geschuftet wurde zum Beispiel auf der Froschfarm. Kay (17) aus Köln sowie Paula (19) und Isabel (20) aus Spanien kümmerten sich hier um das Aufstellen neuer Informationsschilder. Paula erzählte, dass sie die Gelegenheit nutzen möchte, auch ein bisschen Englisch zu sprechen.

Und Kay meinte: „Ich wollte mal was anderes machen.“ „Die jungen Leute verbringen ihre Ferien oder ihren Urlaub hier bei uns auf der Dreptefarm“, erzählte Sönke Hofmann, der seit zehn Jahren Vorsitzender des Schullandheims ist.

Er kümmert sich um alles vor Ort und weist die Freiwilligen, die für ihre Anreise übrigens selbst aufkommen müssen, in ihre Aufgaben ein.

Auch im Ziegengehege gingen die Arbeiten gut voran. Alexander (19) aus Bonn, Joel (21) aus Schweden und Emma (18) aus Armenien kümmerten sich mit dem ehrenamtlichen Helfer Bruno aus Bremen um die Dämmung der Gebäude-Außenwand. Hinter einer Holzkonstruktion sollen geschredderte Korken der Schall- und Wärme-Isolierung dienen.

Luis aus Cordoba in Spanien und Johannes, ehrenamtlicher Helfer aus Bremen, schraubten derweil dekorative Holzscheiben an einen alten Schuppen, damit dieser wieder wie neu aussieht.

Aber auch der Spaß sollte neben der handwerklichen Arbeit nicht zu kurz kommen. Gearbeitet wurde von 9 bis 14 Uhr, danach ging es zum Baden in den nahe gelegenen See, wie Joel aus Stockholm erzählte. Und ein Ausflug zum Wattenmeer stand auch auf dem Programm.

Viele helfende Hände sind notwendig, um ein Projekt wie die Dreptefarm am Laufen zu halten. Da kam die Hilfe aus Tschechien, Kroatien, der Ukraine, Schweden, Spanien, Armenien, Südkorea und auch aus Deutschland gerade recht.

Ü Weitere Informationen über die Dreptefarm gibt es unter www.Dreptefarm.de